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JoBu

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SatelliFax Ausgabe Dienstag, 13.02.01

Beta Research gelingt Schlag gegen Premiere-World-Hackerszene

Die Staatsanwaltschaft am Landgericht Frankfurt am Main hat in Zusammenarbeit mit der Frankfurter

Kriminalpolizei und Beta Research, der d-box-Tochtergesellschaft der Kirch-Gruppe, einen Hacker ermittelt,

der die Schlüssel aus Smartcards für die Pay-TV- Plattform Premiere World und andere Digitalpakete

ausgelesen und veröffentlicht hat. Wie die Staatsanwaltschaft gestern in Frankfurt am Main mitteilte,

handelte es sich bei dem aufgespürten 30-jährigen Flensburger um den "Initiator der bekanntesten

Internet-Seite für Programme zum illegalen Decodieren von Smartcards von Premiere World, Mediavision und

verschiedener ausländischer Angebote". Dem Beschuldigten wird das unbefugte Ausspähen von Daten nach ¾

202a Strafgesetzbuch und das Verschaffen von Betriebsgeheimnissen nach ¾ 17 des Gesetzes gegen den

unlauteren Wettbewerb vorgeworfen. Die Identifizierung des in Flensburg stationierten Bundeswehrsoldaten

und die Schließung seiner Internet-Seite habe zu "erheblicher Verunsicherung in der Pay-TV- Hackerszene"

geführt und stelle "einen wichtigen Erfolg bei der Bekämpfung dieser Art von Piraterie" dar, heißt es in der

Mitteilung. Im Jahr 1999 war bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere

Personen anhängig geworden, die illegal veränderte oder illegal hergestellte Smartcards zum Kauf angeboten

haben. Den Beschuldigten war das Herstellen solcher Karten der Mitteilung zufolge dadurch ermöglicht

worden, dass es im Internet ein "reichhaltiges Angebot von Programmen gibt, mit deren Hilfe Smartcards

manipuliert werden können". Die weiteren Ermittlungen wurden von Spezialisten der Frankfurter Kriminalpolizei

und Fachleuten von Beta Research geführt. Sie führten Anfang dieses Jahres zur Identifizierung des

Flensburgers, dem es den Angaben zufolge gelungen war, Schlüssel aus Smartcards auszulesen und der über

mehrere Internet-Seiten Programme und Anleitungen zum Freischalten von solchen Karten angeboten hat.

Dem 30-Jährigen kam es dabei laut Mitteilung "offensichtlich nur auf die Demonstration seiner Fähigkeiten als

Hacker an, weil das von ihm in die Webseite eingestellte Material zum kostenfreien Download zur Verfügung

stand". Durch den Vertrieb illegaler Karten, mit denen jeder gratis Pay-TV-Programme nutzen kann, entstehe

den Anbietern jedoch "erheblicher Schaden".

 



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